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Schwarz Weiß – auf Film

Ich werde oft gefragt warum ich häufig eine alte Filmkamera mit mir herumtrage. Die Antwort ist zugleich einfach als auch kompliziert.

Die einfache Antwort, ich mag den Look und die Haptik von Film und den dazu gehörigen Abzügen.

Die komplizierte Antwort ist halt etwas länger. Was für viele ein Nachteil am Film ist, dass man nicht weiß ob Bilder gelungen sind. Für mich bedeutet es, ich muss mich anstrengen und bemühen ein gutes Bild zu bekommen. Angefangen bei der Wahl des Bildausschnitts bis zur passende Belichtungszeit und Blendenwahl, denn auf einem Film habe ich Platz für maximal 36 Bilder und ich sehe das Ergebnis erst bei oder nach der Entwicklung.
Für viele ist es die Mühe oder auch die Kosten nicht wert, aber ich kann hier Vieles auf die digitale Fotografie übertragen und habe auch dort schneller das gewünschte Bild im Kasten und muss nicht zwanzig Bilder machen bis ich mein Wunschbild erreicht habe.
Beim „analogen“ Fotografieren habe ich am Ende immer Abzüge, die ich in die Hand nehmen kann. Gerade Vorgenanntes ist bei der digitalen Fotografie nur selten der Fall. Hier hat die klassische Fotografie dem Digitalen etwas voraus, wie viele Bilder hat jeder von uns auf seiner Festplatte und wie viele hat er davon jemals gedruckt oder entwickelt. Wir sind zu digitalen Fotomessis geworden und ich schließe mich da selber gar nicht aus. Häufig vergisst man Diese oder zeigt sie nur noch auf seinem kleinen Handysdiplay herum. Auf Papier wirken Bilder ganz anders als auf einem von hinten beleuchteten Display und auch wenn ich nur selten mal ein Fotoalbum oder Fotobuch zur Hand nehme, ist es häufiger als ich durch meine Fotos auf dem Rechner oder Handy blättere.

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